Hochbegabung nachweisen | Die größten Talente liegen oft im Verborgenen. (Titus M. Plautus)

Als hochbegabt werden im engen Modell alle Personen definiert, die in einem Intelligenztest einen IQ von 130 und mehr erreichen, der nur von jeder Altersgruppe erreicht wird. Zu unterscheiden ist die umfassendere Verwendung des Begriffs, bei der Personen, die in einem bestimmten Bereich hohe Leistungen erzielen, als hochbegabt oder talentiert bezeichnet werden, beispielsweise Musiker, Schachspieler und andere. Hierunter fällt auch der Begriff der Emotionalen Intelligenz bzw. der Multiplen Intelligenzen (Gardner B Golman).

Hochbegabung als Begriff ist, wie auch die Intelligenz, ein hypothetischer Konstruktbegriff. Daher hängen die Definitionen von der jeweiligen theoretischen Bezugsbasis ab. Hochbegabung ist lt. Prof. Dr. Franz Mönks Ausdruck eines deutlichen Entwicklungsvorsprungs im geistig-intellektuellen, musisch-künstlerischen, sozialen oder motorischen Bereich. Mit einer hohen geistigen Begabung können außerordentliche Leistungen jedoch nur dann erbracht werden, wenn auch die Motivation dazu da ist, und vor allem, wenn die Umweltbedingungen stimmen. Intellektuelle Hochbegabung stellt somit das Potential dar, sehr hohe intellektuelle Leistungen zu erbringen. Ob diese Leistungen realisiert werden, hängt von weiteren Faktoren wie Persönlichkeitsmerkmalen und der sozialen Umwelt ab. Dennoch bedeutet begabt zu sein, nicht automatisiert auch überdurchschnittliche Leistungen zu erbringen. Hohe Intelligenz kann nur im Zusammenspiel mit Durchsetzungsvermögen, Selbstvertrauen und einer positiv eingestellten Umgebung zu Leistungen auf hohem Niveau führen. Lang andauernde Unterforderung kann zu Verhaltensauffälligkeiten bis hin zu psychischen Störungen führen und somit behandlungsbedürftig werden. Dabei unterscheiden wir zwischen universeller und spezieller Hochbegabung. Diesen objektiven Nachweis bringt nur ein Intelligenztest bei einem Psychologen. Das ist jedoch nur ein Werkzeug zur Diagnose. Ebenso werden Ergebnisse der Vorbesprechung mit den Eltern (bei Kindern) sowie das Verhalten des Kindes während des Tests berücksichtigt.

Bei Interesse sprechen Sie uns bitte an.

  • Ist mein Kind hochbegabt?
  • Ist mein Kind unterfordert?
  • Wo liegen die Gründe deren Verhalten?
  • Wieso sollte mein Kind trotz seiner schlechten Schulnoten hochbegabt sein?
  • Mein Kind ist doch sonst so schlau, warum benimmt es sich dann so unvernünftig?
  • Was wir zu lernen haben, ist so schwer und doch so einfach und klar?

Es ist normal, verschieden zu sein. (Richard von Weizsäcker)

Fördermöglichkeiten:

  • Vorzeitige Einschulung
  • überspringen von Klassen
  • Teilunterricht in höheren Klassen
  • Bilingualer Unterricht
  • AGs und Schülerwettbewerbe
  • Austauschprogramme und Sommercamps
  • Intensivkurse
  • Spezialklassen und Spezialschulen

Bremsen Sie den Lerneifer Ihres Kindes nicht mit Sprüchen wie „Dafür bist du noch zu klein“, „Das lernst du in der Schule“.

Für weitere Informationen rufen Sie uns einfach an oder vereinbaren Sie mit uns einen Termin. Wir helfen Ihnen und Ihrem Kind gerne weiter. Bitte beachten Sie nur, dass Hochbegabung keine Erkrankung im Sinne des Richtlinienkataloges für gesetzliche Krankenkassen ist und somit alle Leistungen privat liquidiert werden müssen.